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Der Bezirk Lassithi im Osten der Insel: Windmühlen, Palmen und einsame Strände sorgen für Abwechslung

Die Präfektur Lassithi mit der Bezirkshauptstadt Agios Nikoloas besteht natürlich nicht nur aus der Hochebene Lassithi mit seinen Hunderten von Windmühlen; dazu gehört auch das Städtchen Sitia an der Nordostküste, Hafen zur Inselgruppe des Dodekanes. Das festungsartige Kloster Topou und vorallem der wohl in aller Welt bekannte Palmenstrand von Vai. An der Südostküste finden wir das Tal der Toten bei Kato Zakros, während sich an den Stränden des Lybischen Meeres zwischen Makri Gialos und Ierapetra die Sonnenhungrigen freudig tummeln. Dieser Küstenstreifen besitzt das wärmste Klima der Insel. Deshalb kann man auch die vielen Bananenstauden und Freifeldtomaten bestaunen, die es zu Genüge an der Küste gibt. Noch recht traditionell geht es in den kleinen Bergdörfern oberhalb der Küstenlinie zu. Weit ab vom Tourismus, fern von den sich überall breitmachenden Gewächshäusern, erlebt der Fremde hier immer noch das ursprüngliche Kreta. Oft nur einen Katzensprung von den ganz auf Tourismus ausgerichteten Ortschaften längst der Küste entfernt.

In aller Welt bekannt, in der Wissenschaft etwas umstritten... die Zeushöhle bei Psychro auf dem Dikti Andron zieht alljährlich viele Besucher an. Dass sich am Aufstiegspunkt ein Restaurant mit den obligatorischen Souvenirs installiert hat gehört wohl dazu... Neben dem leider übervölkerten Vai lohnt sich ganz sicher ein Besuch der Hochebene Lassithi. Tausende von Windmühlen sind es zwar kaum noch, doch bietet das Plateau vorallem Naturfreunden was sie suchen. Wer die Gelegenheit hat im Frühjahr die Entfaltung der Natur zu betrachten, sollte es sich nicht entgehen lassen. Obwohl die Hochebene recht frequentiert ist, hat man nie den Eindruck vom Massentourismus. Es geht immer noch recht gemütlich zu.

Neben der Hochebene sollte man Kritsa mit seinen byzantinischen Bauwerken unbedingt besuchen. Wer es etwas mehr touristisch mag, finden nördlich von Agios Nikolaos Elounda. Interessant ist der Ausflug zur ehemaligen Lebrainsel Spinalounga, die dem touristisch äußerst geschäftigen Örtchen vorlagert. Sandstrände finden wir an der Nordküste östlich von Sitia. Natürlich möchte man einen Blick auf den Palmenhaim von Vai werfen. Auf dem Wege dorthin bietet sich ein Besuch des festungsartigen Kloster Topou an. Richtung Süden kommen wir nach Zakros. Hier finden wir nicht nur das minoische Tal der Toten bei Kato Zakros. Die Strände hier unten sind herrlich!

Das Libysche Meer erreicht man von hier aus nur über Pisten. Bequemer ist es die Hauptstrecke von Sitia zur Südküste zu nehmen. Hier stößt man auf Makri Gialos und der Tourismus hat einen wieder. Der Ort ist einer der Touristenzentren auf dem Wege nach Ierapetra. Natürlich sind die Strände hier frequentiert, doch lockt das klare, äußerst saubere Wasser dieser Region. Hält man sich nach Ierapetra westlich, erreicht man schnell Ano Vianos und befindet sich wieder in der Messara.

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