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Der Bezirk Chania - Der Goldene Westen der Insel
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Der Westen Kretas bietet für jeden etwas! Auch hier liegt die Bezirkshauptstadt an der Nordküste. Chania gehört neben Rethymnon zu den schönsten Städten Kretas. Hier herrscht allerdings mehr Geschäftigkeit. Das Viertel um den venezianischen Hafen u.a. mit der bekannten Ledergasse bietet ein farbenfrohes Spiel. Die terrakottafarbenden Bauten der verwinkelten Gassen, die sorgsam gepflegte Blumenpracht an den Häusern sorgt für eine einmalige Atmosphäre. Wer die Insel besucht, sollte Chania nicht auslassen. Neben dem Hafenviertel gehören die traditionellen Markthallen zum absoluten Muss!
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An der Nordwestküste des Bezirks finden wir so bekannte Strände wie Falassarna oder die Halbinsel Gramvoussa im äußersten Nordwesten. Von Kastelli (Kissamos) aus gibt es Fährverbindungen zum Süden der Peleponnes (Githio). Wer die Küste weiter Richtung Süden verfolgt findet einer der Insel-Highlights, die Lagune von Elafonissi. Besucher sollten das auf einem Felshügel erbaute Kloster Hristokalitssa, wenige Kilometer vor der phantastischen Lagune, ruhig einen Besuch abstatten. Vom Plateau des Klosters hat man einen herrlichen Blick auf das Lybische Meer. Die einfachere Strecke in den Südwesten führt durch das östlich von chania gelegene Dörfchen Topolia. Hier durchquert man den einzigen, immer noch abenteuerlichen Strassentunnel, der Insel. Wenige hundert Meter rechter Hand hinter dem Tunnel finden wir übrigens die Höhle Agia Sofia, die man besichtigen sollte. Weiter geht es dann durch die Bergdörfer des Südwestens. Es spricht für die landschaftliche Vielfalt Kretas, wenn man auf dem Wege nach Elafonissi das Kastaniendorf Elos durchquert. Wer erwartet auf der Insel schon Kastanienbäume..?
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Nahe Georgioupolis finden wir den einzigen Süßwassersee der Insel, Kournas.Von hieraus können wir über Vrisses zur Hochebene nach Askifou, um die Wilde Sfakia einen Besuch abzustatten. Chora Sfakia, der kleine Hafen der Sfakia, ist Ausgangsort für einen Bootsausflug zur kleinen Insel Gavdos, dem südlichsten Punkt Europas, wie die fünfzig Einwohner des tristen Inselchen gerne erzählen... Oberhalb von Chora Sfakia liegt das Dorf Anopoli. Hier begann der Aufstand der Kreter gegen die verhassten Türken.
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Weiter am äußersten Südwestzipfel Kretas finden wir auf einer Halbinsel Paleochora, Zentrum des Tourismus im Bezirk Chania. Auch kann zum Inselchen Gavdos. Wer möchte wagt es mit dem kleinen Postboot die vier Stunden übers Meer. Langweilig wird es kaum. Meist gibt es ein paar Ziegen an, die gerne zur Unterhaltung beitragen... Paleochora verfügt auf der Westseite über einen familienfreundlichen Strand. Weiter westlich stößt man allerdings auf eine Kolonie von Gewächshäusern, die leider die Landschaft etwas verschandeln. Hier werden vorallem Tomaten und Gurken angebaut. Neben dem Tourismus eine erforderliche Einnahmequelle der Insulaner. Folgt man die Küste gen Süden wird es interessanter. Viele kleine Bergdörfer mit Buchten wie jene von Sougia. Hier geht es dann vorbei an der Irini-Schlucht hinauf zur Omolos-Hochebene. Dort finden wir den Abstieg zum wohl bekanntesten Naturschauspiel der Insel: Die grandiose Samaria-Schlucht, die zum Lybischen Meer hinunter führt.
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Zu den Tipps im Westen der Insel
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