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GAVDOS - Insel der Kalypso, südlichstes Inselparadies Europas lädt ein!
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Gute fünfzig Kilometer südlich Kretas, im Lybischen Meer, finden wir dieses Inselparadies. Ideal für jene, die isolierte Einsamkeit wünschen!
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Verwaltungstechnisch zum Dimos Pelekanos, zu Paleochora gehörend, leben weniger als 40 Einwohner beständig auf dem Inselchen. Die Insel macht sich bereits in der griechischen Mythologie einen Namen. Laut Homer verbrachte der arme Odysseus hier sieben lange Jahre mit Kalypso... Während des Byzantinischen Reiches sollen annähernd 8000 Menschen die Insel bevölkert haben... kaum vorstellbar! In der venezianischen Epoche wurde die Insel verlassen. Sie diente nur noch Piraten als Zuflucht. Barbarossa, steht geschrieben, soll sich hier um 1539 aufgehalten haben. Spuren byzantinischen und romanischen Ursprungs wurden jedenfalls nachgewiesen
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In den 80zigern (Zugegeben, der Autor war auch dabei...) galt die Insel als Paradies gewisser Freiheiten. Heute sind es vorallem junge Griechen, die mit ihren Rucksäcken die Insel während der Sommermonate bevölkern. Und natürlich nicht zu vergessen die Tagestouristen, die heute zügig (2 bis 2 1/2 Std) von Chora Sfakia und Paleochora mit schnellen Fährschiffen herangeschifft werden. Geholfen hat es dem Inselchen nicht! Einen richtigen Hafen gibt es nicht. Noch nicht! Karawe, das nach Umbauten heute über eine Mole verfügt, die das Anlegen der Ferrys erlaubt, ist nichts anderes als eine Ansiedlung zusammen gewürfelter Rohbauten... Man strömt einmal den Hügel aufwärts und auf der anderen Seite wieder hinunter um zum bekanntesten (nicht zum schönsten) Strand Sarakiniko zu kommen. Dabei ist es eigentlich viel interessanter zum Korfos Strand oder jenen von Agios Georgos zu wandern... Sarakiniko besteht aus einer Ansammlung von Hütten, die auch heute zum Großteil noch schwarz gebaut sind und sich selbstherrlich Taverne oder gar Hotel zu schimpfen. Entsprechend schmutzig und überlaufen ist dieser einst herrlichste Strand der Insel.
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Eigentlich macht es kaum Sinn die Insel auf einer Tagestour zu besuchen. Zwei, drei Tage sollte man sich schon Zeit nehmen. Ausflüge über den Hauptort Kastri nach Ambelos, vorallem aber hinüber zum herrlichen Kap Tripiti, das wohl südlichste Kap Europas, sind nicht in an einem halben Tag zu besichtigen. Doch gehören sie nun mal zu den schönsten Ecken der Insel! Übernachtungsmöglichkeiten gibt es mittlerweile. Alle sind recht einfach ausgestattet, haben aber etwas gemeinsam: Sie sind recht lieblos in die Landschaft gesetzt!
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Trotzdem! Wer es einrichten kann, der sollte ruhig einmal zwei Tage die landschaftlich reizvolle Insel, abseits von Karawe und Sarakiniko, besuchen! Ideal ist natürlich das Frühjahr oder der Herbst... wenn man es einrichten kann. Während des Sommers ist es teilweise unerträglich heiß, denn es sind weniger als 250 km bis Gadaffis Küste..
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