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Geschichte Kretas - Hier ein kurzer geschichtlicher Streifzug, den Rest kann man im Reiseführer nachlesen
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Die Geschichte Kretas teilt sich in eine vorgeschichtliche und eine historische Zeit. Die maßgebliche Epoche Kretas dürfte jene der Minoische Kultur sein. (3000 v. Chr. bis cirka 1050 v. Chr.)
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Der genaue Zeitpunkt der Besiedlung Kretas ist bis heute nicht bekannt. Erste eindeutige Zeugnisse einer Besiedlung stammen aus der Jungsteinzeit. Die Archäologen datieren sie auf 6000 vor Christi. Hier weiß man lediglich dass Ackerbau betrieben wurde. Weitere Funde belegen, dass seit 5500 vor Christi auf der Insel bereits Keramik hergestellt wurde. Dabei wollen wir es belassen!
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Die Minoische Zeit stand zwar einerseits in neolithischer Tradition, doch wissen wir heute, dass es starke Einflüsse durch vermutlich friedliche Einwanderungen aus Kleinasien gegeben hat, welche die Epoche positiv beeinflusste. Sie bewirkten den glorreichen Aufschwung der Minoische Kultur.
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Überreste der Minoischen Kultur begegnen uns heute auf der ganzen Insel. Die bedeutesten sind wohl die Paläste in Knossos, Festos (Phaistos) und Gorty. Aber auch die Ausgrabungsstättern von Malia, Galatas und Kato Zakros sind für den Kulturinteressierten sehenswert. Warum eigentlich immer nur Knossos? Selbst in der nahen Messara zwischen Agii Deka und Timbaki gibt es vieles zu entdecken!
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Nach dem Ende der minoischen Zeit war die Insel, mit Ausnahme der Jahre 1898 bis 1912, nie mehr eigenständig! Denn nach dem “Minoischen Ende” gegen 1050 v. Chr. stand Kreta seit 1100 v. Chr. unter dorischem Einfluss. Etwa 200 v. Chr. begannen dann die Auseinandersetzungen mit dem Römischen Reich. Mit deren Teilung im Jahre 395 wurde die Insel ein Teil des Byzantinischen Reiches. Die arabischen Sarazenen kamen im Jahre 826. Doch wenig später wurde Kreta unter der Republik Venedig wieder byzantinisch... Nach dem Fall Konstantinopels im Jahr 1453 drängten viele Festlandsgriechen auf die Insel. Doch auch hier wurden sie vom Osmanischen Reich eingeholt. Diese eroberten die Insel zwischen 1645 und 1669. Doch damit war der Leidensweg Kretas nicht beendet: Im Jahre 1760 lebten auf Kreta mehr als 200.000 Moslems gegenüber einer kleinen Minderheit von cirka 60.000 Christen. Der erste Aufstand der Kreter gegen die Unterjochung der Türken begann 1770. Vergeblich. Erst als 1821 auf Mora der griechische Aufstand begann, zogen die Kreter mit und massakrierten tausende Türken. 1896 kam es dann zur Rebellion der griechisch-orthodoxen Mehrheit gegen das osmanische Joch. Das Eingreifen Griechenlands in diesen Konflikt führte zum Türkisch - Griechischen Krieg, der allerdings im Folgejahr mit einer Niederlage Griechenlands endete. Im Friedensvertrag vom 4. Dezember des Jahres 1897 erhielt die Insel durch die Hilfestellung der europäischen Grossmächte den Status eines internationalen Protektorats unter der Kontrolle des griechischen Königs. Im darauffolgenden Jahr wurde Kreta unabhängig. Doch hielt dieser Zustand nicht lange an. 1913 wurde die Insel endgültig von Griechenland einverleibt.
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