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Einsame Buchten  - Verschlafene Fischerdörfer -  Die Paradiese der Insel -  Auf individuellen findet man sie!

Kreta sei, entrüsten sich die Pessimisten, mittlerweile völlig vom Tourismus überrollt... FALSCH! Nach mehr als anderthalb Jahrzehnten auf dieser Insel, der Entwicklung wohl ins Auge blickend, muß ich den Pessimisten widersprechen! Auch heute finden wir, und das nicht selten, noch “unser” traditionelles Kreta, ohne es groß zu suchen! Dem Urlauber, der den Teutonengrill meidet, bieten sich unzählige Strände und verwunschene Dörfer in ihrer Ursprunglichkeit! Es gibt sie noch! Und jene, die diese Ursprünglichkeit der Insel suchen, die finden sie. Ich möchte hier nicht alles “offenbaren”... zwei, drei von ihnen reichen doch, oder?

Im Osten und an dem Küstenstreifen des Asterousia-Gebirges

Xerokampos und Agia Irini war einmal ein “Geheimtipp”. Zwar sind heute die Strassenverhältnisse immer noch eine Katastrophe, doch wurde diese Ecke von den Einheimischen entdeckt. Zu laut, zu schmutzig. Was der Osten noch bietet, sind die Bergdörfer. Hier findet der Suchende das unverfälschte Inselleben. An der Küste wird es so langsam schwierig.

Interessanter ist die Ecke hinter Ierapetra. Hat man Mirtos hinter sich gelassen, kann man wieder zur Küste zurück. Fallangos, Arvi und Keratokampos sind noch verträglich. Obwohl die Keratokampos-Ebene kräftig aufrüstet. Interessant wird es für jene, die sich weiter westlich wagen. Das einstige Fischerdorf Tsoutsouros ist auch heute ein kaum berührtes Fleckchen. Weit einsamer geht es in Tris Ekklisiers zu. Allerdings ist die Zufahrt etwas abenteuerlich. Generell gelten die Sommerfrischen, die sich hinter dem Asterousia-Bergrücken verstecken, als Geheimtipp!

Die Messera und die versteckten Buchen im Bezirk Rethymnon

Wer es wagt von Harakas über den Berg zur Küste vorzudringen, findet z.B. das landschaftlich idyllisch gelegene Kloster Koudomas mit seinen Stränden. Einsamer geht es kaum! Nicht ganz so arg, aber Kreta pur bietet die Küste zwischen Lentas und Kali Limenes. Die Strasse ist nur anfangs geteert, und gen Westen wird es immer abenteuerlicher, doch hier ist Kreta! Zwischen Matala und Agia Galini braucht man nicht großartig suchen... Doch fährt man z.B. kurz hinter der Ortseinfahrt Agia Galini rechts die Bergstrasse nach Melambes hoch, führt sie de Urlauber über Sanktouria hintunter zum Lybischen Meer nach Agios Pavlos! Obwohl eine englische Gruppe hier seit Jahrzehnten ihr Jogazentrum besitzt... hat es der Landschaft nicht geschadet. Von hieraus ist es nur ein Sprung zu den vielen Buchten im Bezirk Rethymnon. Triopetra, Ligres, Amoudi... man bewegt sich an diesem Küstenabschnitt einfach stetig gen Westen.

Von Selia und Frangokastello in die Sfakia und gen Westen

Hinter Plakias muss man etwas ins Hinterland. Nach Selia folgt Rodakino. Hier gibt es, nur bei den Einheimischen bekannt, kleine Buchten wie Akrotiri Stavros oder Akrotiri Kastellos die kaum auf der Landkarte zu finden sind! Die Küste zwischen Frangokastello und Chora Sfakia fällt meist schroff ins Meer. Hier ist nichts... Stattdessen sollte man schnell durch Chora Sfakia fahren und sich hinauf in die Berge begeben. Anopoli ist der Ausgangspunkt für Wanderer! Hier heisst es pantou me ta podia! Überall zu Fuß...) Die Landschaft ist herrlich. Von Anopoli führt ein Fussweg hinunter nach Loutro. Oder man begibt sich nach Aradena. Traut sich über die abenteuerliche Brücke und gar den Abstieg durch die Schlucht? Folgt man der Strasse stößt man auf ein Dörfchen “am Ende der Welt”: Agios Ioannis. Von hier ist es nur ein Katzensprung nach Agia Roumeli, dem Endpunkt der Samaria-Schlucht.

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